Erfahrungen eines (inzwischen) Ehemaligens
Das erste Mal habe ich das LJAO NRW bei einer öffentlichen Probe anlässlich eines Konzertes beim Landeswettbewerb NRW hören dürfen. Ich glaube es war im Jahr 1999 und da ich einige Personen kannte, die dort mitspielten, habe ich einfach mal mein Interesse bekundet. Nun muss ich dazu erwähnen, dass ich von Haus aus kein Akkordeonspieler bin, sondern mich am Klavier am Wohlsten fühle.
Daher bin ich natürlich sehr nervös auf der ersten Probe - der sogenannten Schnupperprobe - erschienen. Damals war es so, dass ich einfach im Orchester mitspielen sollte und der Dirigent (Herbert Nolte) sich sein Urteil daraus gebildet hat.
Trotz meiner eigenen Zweifel durfte ich dann weiterhin teilnehmen und im Laufe der Jahre viele schöne Momente erleben. Im Nachhinein war es eine tolle Erfahrung, durch die Arbeit im LJAO noch stärker an das Akkordeon herangeführt zu werden und auch Einblicke in Literatur zu bekommen, mit der ich mich ansonsten nie beschäftigt hätte. Natürlich waren die Konzertreisen richtige Höhepunkte während meiner Zeit im Orchester, aber das Wichtigste für mich war es, nette Leute kennenzulernen. Nachdem nun fast alle von den Damaligen zu "Ehemalige" geworden sind, stehen einige von uns immer noch, wenn auch sporadisch, in Kontakt zueinander.
Ich möchte daher allen Interessierten ans Herz legen, sich einfach mal das Orchester anzusehen. Möglicherweise laufen manche Dinge inzwischen anders ab als damals, aber dennoch wird jedes neue Gesicht sicherlich herzlich willkommen geheißen. Die Hürde eines Vorspielens ist zwar da, aber sie ist auch zu bewältigen. Auf jeden Fall lohnt es sich, diese Hürde in Angriff zu nehmen.
Mit liebem Gruß an alle Aktiven und natürlich auch an alle Ehemaligen,
Carsten Peters
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