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2007 - Niederlande

Die diesjährige Konzertreise führte uns vom 15.11.2007 bis zum 18.11.2007 in die Niederlande. Los ging es mit einiger Verspätung am Donnerstagabend ab Essen. Nach einer unterhaltsamen und dadurch kurzweiligen Fahrt kamen wir gegen Mitternacht in Zwolle am Mercure Hotel.

unserem Übernachtungsort, an. Am nächsten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück direkt los zur Besichtigung des de-Haske-Verlages in Heerenveen. Wir konnten uns bisher nur sehr wenig unter der Arbeit eines Musikverlages vorstellen, so dass die Führung durch das riesige Verlagshaus für jeden sehr lehrreich war. Wir erhielten einen Einblick in das Tonstudio, in welchem sämtliche Play-Along-Cds eingespielt werden, die Layout-Abteilung, in der die Cover der Notenhefte entworfen werden und auch das riesige Hochregallager in welchem die Notenhefte zur Abholung bereit liegen konnten wir besichtigen. Nach der Besichtigung ging es im Bus weiter Richtung Leuwaarden, unserem ersten Konzertort. Dort angekommen besichtigten wir zuerst ein wenig die Stadt und aßen zu Mittag. Zurück an unserem Konzertort, der Pelikaan-Kerk wurden wir sehr herzlich von dem dort ansässigen Orchester mit Kaffee und Süßigkeiten begrüßt. Nachdem auch die Noten des Dirigenten gefunden worden waren, konnten wir eine zweistündige Generalprobe durchführen, um uns an die Akustik zu gewöhnen. Im Anschluss an die Probe überraschte uns das Heimatorchester erneut mit Suppe und belegten Brötchen zum Abendbrot. Nachdem auch das Heimatorchester (http://www.leeuwarderaccordeonensemble.nl) die Generalprobe abgeschlossen hatte, stand einem erfolgreichen Konzert nichts mehr im Wege. Den ersten Teil des Konzertes gestalteten unsere Gastgeber mit Werken von Astor Piazolla bis hin zu einer Komposition des dortigen Dirigenten Tim Fletcher. Nach der Pause durften wir die Arbeit der letzten Probenwochenenden präsentieren. Unter anderem spielten wir „Sinfonietta Dramatika“ von Stevan Divjakovic, „Nostalgia“ und die „Haifisch-Variationen“ von unserem Dirigenten Helmut Quakernack und „Tango Aurora“ von Damir Buzleta. Nach zwei Zugaben für die begeisterten Zuhörer, beendeten wir das Konzert sehr zufrieden mit unserer musikalischen Leistung. Im Anschluss an das ausgesprochen gut besuchte Konzert luden uns die Gastgeber in eine Gaststätte ein um den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen zu lassen. Wir mussten jedoch recht zeitig wieder aufbrechen, da wir noch gute 90 Minuten Rückfahrt nach Zwolle vor uns hatten. Gegen 2.00Uhr erreichten wir das Hotel und verschwanden sehr müde in den Betten.

 

Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück kurzerhand der Frühstücksraum zum Proberaum umfunktioniert, da wir noch ein am Vortag nicht gespieltes Werk wieder in Erinnerung rufen wollten, um dieses beim nächsten Konzert präsentieren zu können. Nach dem äußerst reichhaltigen Mittagessen fuhren wir zu unserem nächsten Auftrittsort Delden, ein kleiner Ort nah der deutschen Grenze. Nach der Generalprobe in der riesigen Kirche war uns klar, dass die Akustik mit knapp fünf Sekunden Hall kaum zu bewältigen war. Selbst mit neuer Sitzordnung quer über die Altartreppe verteilt, war das Aufeinanderhören äußerst schwierig und eine neue Herausforderung für jeden aus dem Orchester. Außer uns hatten dieses Problem noch drei weitere Orchester, die mit uns den Konzertabend gestalteten. Diese Orchestermitglieder und ein kleines Publikum aus Delden, vornehmlich aus einem nachbarschaftlichen Altersheim, blieben leider die einzigen Zuhörer, denen wir annähernd das gleiche Programm wie am Vortag vorstellen konnten. Nachdem Konzert ging es direkt auf die Rückreise nach Zwolle um unseren letzten Abend dort gemeinsam zu verbringen.

Am Sonntagmittag, nachdem alles im Bus verstaut war, ging es auf die Heimreise nach Essen. Von dort aus verteilten sich die Orchestermitglieder nach einer schönen und in diesem Jahr kurzen Konzertreise per Auto und Bahn wieder über ganz NRW.

jq

 
   
24.11.09